VEREINSREISE 2018

Sonne in den Herzen - Nebel auf der Musenalp

 

Am ersten Septembersonntag hiess es für die Turnerinnen aus Gunzwil die Wanderschuhe frühmorgens anzuziehen. Um 7 Uhr starteten sie pünktlich mit dem Postauto Richtung Sursee. Weiter ging es mit der Bahn über Luzern nach Niederrickenbach. Dort  wechselte die grosse Schar nacheinander in die Luftseilbahn nach Maria-Rickenbach.

Im Restaurant Pilgerhaus wurde eine Kaffeepause mit frischem Zopf eingelegt. Diese Verpflegung war vor allem für diejenigen wertvoll, die sich anschliessend für die Wanderung Richtung Ahorn, Bärenfallen aufmachten. Es erfolgte ein steiler Aufstieg zur Musenalp. Leider musste der Weg manchmal im starken Nebel gesucht werden. Es flossen viele Schweisstropfen bei diesem Aufstieg über beweidete Alpwiesen. Als letztes Hindernis mussten noch ein paar Kühe passiert werden, die den Wanderweg ebenfalls für sich beanspruchten. Umso stolzer waren dann Alle, die diese Wanderung absolviert hatten.

Die Gemütlicheren der Reiseschar konnten sich in Maria-Rickenbach das Kloster mit Kapelle, Kirche, Krippe und Laden ansehen. Ganz viel zu erkunden gab es an diesem Kraftort.

Anschliessend kamen diese Frauen mit der herzigen blauen Luftseilbahn zur Musenalp hoch. Dieses Wanderparadies liegt auf 1747 Meter über Meer. Man hätte die Gelegenheit, eine grossartige Rundsicht zu geniessen. Nur letzten Sonntag konnten die Turnerinnen dies vergessen: Dicker Nebel. Darum war die Picknickzeit im Alpbeizli angesagt. Die Älplerfamilie  servierte dann Alles nach dem Gusto der Besucher. Bei Chässchnitten, Lebkuchen, Meringues oder feinem Wähen liessen es sich die Gunzwilerinnen gut gehen. Gesungen wurde dann auch, sogar mit andern Gästen in der Beiz wurde geschunkelt was das Zeug hält. So verbrachten alle ein paar tolle Stunden auf der Musenalp. Am späteren Nachmittag hatten zwei Unermüdliche den Abstieg zu Fuss gemacht, alle Andern hatten die 5er Seilbahn genommen, was einige Zeit in Anspruch nahm, bei der grossen Anzahl von 34 Frauen.

In Dallenwil wartete die Schar auf die Bahn. In Luzern konnte sofort in den Zug nach Sursee gewechselt werden und bald war der Verein zurück in Gunzwil. Einige Mitglieder gingen noch zum Nachtessen ins Restaurant Sonne nach Beromünster, Die Andern gingen heim und träumten von einem interessanten Tag, den Vreni Müller und Evi Stocker so super organisiert haben. Dankeschön.

 

Bericht von Marie-Theres Bucher